Donnerstag, 10. Juli 2014

Wedding – DJ


... erwartet uns das beste Team von allen. Alle Gäste waren immer sehr gut mit Getränken versorgt. Als Erstes gab es wieder ein Sekt im Innhof. So ne Hochzeit ist ja die Sektparty schlechthin, nicht wahr? Oder halt Champagner. Hört sich zwar immer gut an, schmeckt mir aber leider gar nicht. Wir blieben also bei Sekt und füllten unsere Gäste auf dem Weg ab. :-D
Der Mann verschwand dann gegen 18:00 und zog sich um. Im Smoking kam er dann wieder. Kummerbund und Fliege in unserer Hochzeitsfarbe. Ich liebe ihn dafür. Ja dafür und für viele andere Dinge, aber besonders für so was.
Als wir in den Saal gingen schubsten wir erst die Gesellschaft zu den richtigen Tischen, dann hielt der Mann seine Rede. Hat er gut gemacht, ist aber leider nicht aufgezeichnet worden. Schaaade.
Und ich meine mich zu erinnern, dass dann auch schon der Salat aufgetragen wurde. Ein italienischer Vorspeisenteller. Feedback dazu gab es von meinem Opa ala "DAS ist mir zu scharf!" und er schob den Teller zu meiner Mutter. Unnötig zu sagen, dass er als erstes in eine Peperonie biss und den guten Schinken so gar nicht erst probierte. Männer... pffff.
Danach hielt mein Onkel eine schöne Rede. Mein Vater wollte nicht. Banause. Schwiegerpapa wollte auch nicht. Gut, dass ich einen Onkel habe. Es war so schön eine Rede über uns zu hören.

Dann ging es weiter mit der Suppe. Hochzeitssuppe. EXTRA für meinen Opa. Als ob ich es ahnte. Gut, dazu hörte ich nichts. Wer hat auch schon was gegen so eine Suppe... außer vllt langweilig. Aber Opa hat sie geschmeckt. Denke ich.
Nach der Suppe gab es einen Vortag über den Junggesellenabschied meines Mannes. Ach herrje.... Ich sage nur, DAS muss lustig gewesen sein. Ich kannte seine Verfassung am nächsten Tag. Jetzt weiß ich, wo die herkam.

Nachdem dann alle aufgehört haben zu lachen, wurde der Hauptgang serviert. Ente mit Gemüse in einem Körbchen, Kartoffeltaler und Johanisbeersauce. Selbst im Essen haben wir versucht das Thema umzusetzen. Ich kann sagen, beste Entscheidung überhaupt. Die Ente war genial. Und nur meine vegetarische Tante hat was anderes gegessen - Pute. Echt jetzt.
Es wurde alles nachgelegt. Auch die Ente. Der Veranstalter sagte uns am nächsten Tag, dass er noch nie so viel Ente servieren musste. Sein Gewinn wurde deutlich geschmälert. Hihi.
Danach gab es wieder einen Vortrag von Freunden. Ein Video. Ich hätte heulen können. Das jemals so was für mich gemacht wird hätte ich nicht gedacht. So viel Aufwand. Hach, ich habe wieder Tränen in den Augen.
Dann kam der Nachtisch. Mousse, Eis und Beeren. Hieß irgendwie anders. Schöner.... Fällt mir grad nicht ein. Aber am Ende war es Mousse, Eis und Beeren an einer Orangensauce. Sehr lecker!
Ein letztes Mail mussten wir nach vorne ....

[Teil 4 kommt]

Ach jetzt heißt der Titel DJ und ich habe kein Wort darüber verloren. Wir hatten sehr viel Glück mit der Musik. Ich war schon auf etlichen Hochzeiten, auf denen der DJ es nicht verstand, die Meute zum Tanzen zu bewegen. Wir hatten wie gesagt mehr Glück. Denn da kann man im Vorfeld noch so viele Listen durchgehen, wenn der Schwung ausbleibt, bleibt er aus. Allerdings hat der Mann auch eine Tanzwütige geheiratet. Ob Paartanz oder Freestyle, ich bin dabei. Zu später Stunde fand man mich dann auch zu "We will rock you" auf den Knien. Den Boden hatte ich mit dem Kleid also sehr gut gewischt ;-)

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