Sonntag, 13. Juli 2014

Wedding – Der Bräutigam

.... da stand er. Mein Mann!

Ich ging den Mittelgang entlang und sah ihn. Ich wußte gar nicht, worauf ich mich konzentrieren sollte. Den Filmer, der auf meinem Schleier stand und mich quasi mit einem Ruck zum Boden befördern wollte. Was ihm natürlich nicht gelang. Hallo? 1000 Nadeln am Kopp. Die Halten auch 103kg stand. Muaaah. Den Gläsern, in denen eine Kerzen leuchtete und ich mein Kleid fast damit abgefackelt hätte. Den Kugeln, die doch zu wenig Platz zum Durchgehen boten. Der Schminke.... nicht heulen, nicht heulen, nicht heulen. Oder doch dem Mann. Der da stand und mein Herz hüpfen ließ. Richtig! Ich entschied mich für letzteres.
Es war eine unglaublich persönliche und schöne Trauung. Ich möchte nicht näher drauf eingehen. Privat und dieser ganze Schnick Schnack. Ihr versteht sicherlich. Ich kann aber sagen, dass ich mit einsetzen des Sängers, meine Schminke vergessen hatte. Ich heulte los. Der Sänger war eine Überraschung der Schwiegermama. Und was soll ich sagen, das war das beste Geschenk überhaupt. Meine Schminke blieb auch da wo sie war. Teufelszeug.

Wir hatten uns dazu entschlossen die Kapelle als letztes zu verlassen. Was den Sänger dazu zwang, das letzte Lied in Endlosschleife zu spielen. Einige ältere Herrschaften kannte das nicht. Da geht das Brautpaar halt als erstes aus der Kirche. Aber hallo? Wie sollte man uns denn dann mit Seifenblasen empfangen. Hihi. Denn ich hatte recht. Die beste Trauzeugin von allen hat genau das geplant, was ich mir vorstellte. Natürlich sind Luftballons sehr schön. Und viele haben auch beides. Aber irgendwie .. keine Ahnung. Jetzt wo ich drüber nachdenke... Wo zum Geier waren meine Luftballons. Spaß beiseite. Wir wurden in einem Meer von Bubbles empfangen und das war wunderschön. Was weniger schön war, war das meine 1,20m große Oma mich so fest umarmt hat, das mein Schleier nen Abgang machte. Ich hätte gerne das Match zwischen meiner 1,20m Omi und dem 103kg schweren Filmer gesehen. Ich glaube meine Oma hätte gewonnen.
Ich hatte auf jeden Fall ein nur noch halb so schönes Schleiergesteck auf dem Kopf und war froh, vormittags noch das Foto [link] gemacht zu haben.

Nach dem Sektchen ging es noch ein paar Gruppenfotos machen und dann folgte unser Shooting. Die Gäste durften dann derweil Kuchen essen. Gute Entscheidung. Denn das war Zeit für mich und den Mann. Eigentlich wollten wir noch zum Kaffee dazu kommen und von dort aus dann mit lautem gehupe zur Location. Leider wurde da nichts draus. Wir sind denn gleich zur Location  und dort ... [Teil 3 kommt ;-)]




Ich werde ihn mal Fragen, ob ich noch ein paar Bilder reinstellen darf. Er sah wirklich schick aus. Besonders im zweiten Anzug <3.

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