Montag, 30. Juni 2014

Wedding – Sektempfang


Der Sektempfang fand gleich nach der Kapelle statt. Im Innenhof des Schlosses. Es war wundervoll. Es gab roten Sekt wieder nach dem Motto „Beerenhochzeit“ und für den hellen Sekt hatte ich gefrorene Beeren. Extra in den Einmachgläsern in denen alle ihre Overnight Oats präsentieren. Aber wisst ihr was? Nachdem nicht die beiden Freundinnen den Sekt ausschenkten sondern jemand von der Kapelle, und dieser jemand dann nichts von den Beeren wusste, blieben diese dann auch im Korb. Und dort verschimmelten sie, bis ich am Montagmorgen mit einem Satz senkrecht im Bett stand, mit den Worten „Oh nein, die Beeren.“ Brautzillas, ihr wisst, was ich meine. Dieses Gefühl, dass man die ganze Hochzeit nochmal abhalten muss, um diesen Moment dann auch noch miteinzubeziehen. Ich hasste dieses Gefühl, denn es hielt eine ganze Woche. Dahin waren also meine schönen Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren.

Ich habe es übrigens überlebt. Heute ist gehört das wieder zu den witzigen Geschichten.

Wir hatten auch extra Etiketten für die Sektflaschen gedruckt. Was wieder für einiges an schmunzeln sorge. <3 So sollte es sein.

Sonntag, 29. Juni 2014

Curry


Curry ist meine Sache.. Kaum zu glauben oder? Aber Curry koche ich nach Kochbuch. Natürlich wieder Jamie, aber diesmal die Kochschule. Eigentlich eher was für kalte Tage.... jedenfalls für mich.









[Laterpost]

Samstag, 28. Juni 2014

Wedding – Der Ablauf


Als erstes ein paar Worte zum Transport. Eigentlich wollte ich, dass mein Vater mich abholt. Der wollte nicht, warum auch immer. Er wollte auch keinen Anzug anziehen, weil er meinte, dass meine Hochzeit Zeit wäre, seinen Standpunkt zum Dresscode auszudrücken. Warum auch immer. Ich habe es nicht verstanden. Wenn ich die Fotos sehe, ärgere ich mich immer noch ein wenig, dass er meinem Wunsch nicht gefolgt ist. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Ich blättre dann immer etwas schneller weiter. (blättre im übertragenen Sinne. Alben werden wohl zur Silberhochzeit erst fertig ;-)) Ich weiß aber auch nicht, warum ich nicht einfach sagte, dass ich mich mit meinem Mann vor der Kapelle treffe. Heut klingt das logisch, damals war ich so enttäuscht, dass ich gar nicht glauben konnte, dass das eine Alternative wäre. Fragt nicht. Die Zeit letztes Jahr kurz vor der Hochzeit war eh nicht einfach. Vielleicht hat das Marcumar meine Sinne vernebelt. 

Naja, auf jeden Fall hat mich so mein Schwager abgeholt. Er war auch der einzige, der ein Auto hatte, in das ich reinpasste. Oder vielmehr mein Kleid. Es war genau die richtige Wahl. Soviel Ruhe wie dieser Mann ausstrahlte. Perfekt für ein hyperventilierendes Nervenbündel wie mich. Mein Vater wartete dann, wenigstens nicht in Turnschuhen, vor der Kapelle auf mich

Mit dem Einsetzen von Monica Mancinis Stimme zu Moon River gingen wir rein. Meine Trauzeugin war schon drin. Alle standen auf und mein Mann wartete vor dem Altar. Das war wiederum sehr schön. Aber wie gesagt, diesen tollen „Moment“ hätte wir genauso gut vor der Kapelle haben können. Schwamm drüber.

Als ich mir noch den Kopf darüber zerbrach, wie wir das mit dem Kuchen machen wollten (ich hätte gerne so eine schöne Deko gehabt, wie sie der Gefühlsfreak zu der Taufe der kleinen A gehabt hat. Aber leider konnte ich das der Verwandtschaft nicht so nahe legen. Und irgendwann gestand ich mir ein, dass ich das auch nicht selbst machen konnte. Ich werde also diese „Ideen“ später nochmal mal umsetzen. Wer weiß, vllt zu einer Taufe.), habe ich mich im gesamten Internet auf der Suche nach Zeitplänen gemacht, nach denen ich mich hätte richtigen können. Natürlich haben das wenige veröffentlich. Hier ist also unserer:



Leider muss ich sagen, wohne ich auf dem Dorf. Ach was, in Sachen Häuserkauf zum Glück. In Sachen Frisieren, Make-up und Torte eher leider. Ich habe niemanden gefunden, der mich zu Hause schminken und Frisieren wollte.

Eine Woche vor der Hochzeit ist dann auch noch meine Frisöse abgesprungen. Ob ich hier einen Post drüber schreibe, weiß ich noch nicht. Das war das schlimmste an der ganzen Hochzeit. Etwas mit dem ich nicht gerechnet hätte und mich somit kalt erwischt hat (nein, wir sind uns nicht böse und ich gehe immer noch zu ihr ;-))

Auf jeden Fall kann ich so sagen, dass ich etwas im Stress war am Morgen.

Und natürlich verzögerte sich der Ablauf, weil Freunde was vortrugen. Wir tanzten erst um 22:30 und Kuchen gab es erst um 24:00. Den Brautstrauß habe ich dann auch noch geworfen. Das ist ja immer was. Bin ich denn die Einzige, die diese Teile gerne fängt? Äh fing!

Es war am Ende ein perfekter Ablauf an dem Tag. Dank des Fotoshootings hatten mein Mann und ich auch Zeit für uns. Das kommt meist an dem Tag etwas zu kurz. Es war meine Traumhochzeit. Ich kann es nur immer wieder sagen. Der Mann hat meinen Traum erfüllt und gelitten hat er auch nicht. ;-)

Freitag, 27. Juni 2014

Freitagsfüller

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1. Meine Füße stecken schon wieder in zuen Schuhen. Da sieht man doch den Lack gar nicht. Sommer, bitte jetzt! Ich glaube an Dich!

2. Ich esse nicht viele Kartoffelchips und kaufen tu ich sie auch nicht. Aber wenn welche da sind, esse ich meist auch ein paar

3. Ich lernte vor kurzem eine wichtige Lektion. Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter. Oder vllt besser so ausgedrückt, mach aus jeden Tag das beste. Er kommt nicht wieder.

4. Ich habe den Mann aktiviert einzukaufen. Oder so.

5. Es ist wirklich traurig, das ich dieses Jahr machen kann was ich will, ich komme nie mit dem Geld hin.

6. Ganz lieber Blogger möchte ich unbedingt in diesem Jahr noch besuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Grillen mit Freunden, morgen habe ich Grillen bei der SchwieMu geplant (nein, nicht freiwillig) und Sonntag möchte ich endlich wieder laufen und dann den Tag mit dem Mann genießen! Den habe ich nämlich endlich wieder. Juhuuuu. Prüfung vorbei.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Wedding – Das Programmheft


Ich möchte nochmal kurz auf das Programheft eingehen, weil es der Punkt war, der am meisten Arbeit gemacht hat. Neben den Blütenkugeln *hust*.
Dadurch, dass wir keine klassische Kirchliche Trauung hatten, sah unser Programmheft vllt auch etwas anders aus.
Ich mochte es immer bei anderen Trauungen, anhand eines Zettels zu wissen, wo stehen wir und wie viel haben wir noch vor uns. Unser Inhalt sah wie folgt aus:

Trauspruch: dieser zierte die erste Seite. Einmal Deutsch, einmal Englisch, da wir ein paar Gäste aus dem Ausland hatten.
Timing: des Tages: Wann gibt es Kaffee, wann ist der Tanz geplant… .
Ablauf: der Zeremonie: die hatte unser Redner uns zukommen lassen.
Liedtexte: Für die englischen Lieder hatten wir die deutsche Übersetzung gleich mitgeliefert.
Steckbriefe über uns: Hatte ich irgendwo im Netz gefunden. Ich würde sie gerne verlinken, aber ich weiß nicht mehr wo.
Our Story: Eine Timeline unsere Geschichte. Erstes sehen, erstes Treffen usw.
Kennenlerngeschichte aus meiner Sicht.
Verlobungsgeschichte aus meiner Sicht
Und zum Schluss Bilder der Gäste nach Familie sortiert.

Wir haben für das Buch einfach dickeres Papier bestellt. Als Einband hat der Mann so Glanzpapier organisiert. Dieses haben wir dann mit unseren Farben und unserer Schrift gestaltet. Das geprägte Logo musste auch wieder sein. Mit diesem Logo haben wir alles geprägt, was wir (ja gut, ICH) finden konnte ;-). Hatte Ich die Prägezange mal erwähnt? Wir haben auch noch einen Stempel machen lassen. Ich stemple seitdem alles was geht :-D.

Dienstag, 24. Juni 2014

Wedding – Deko der Kapelle


Ich habe vielleicht geflucht. Was habe ich geflucht.
Dieses Bild habe ich auf Pinterest gesehen:


Und wollte das unbedingt haben… . Ich dachte am Anfang, ich könnte etwas Geld sparen. Blumen sind teuer und diese Dinger konnte man selbst aufstellen. Herrlicher Gedanke. Bitte vergesst beides. Sowohl das Selbermachen, als auch das Geld sparen. Hätten wir es machen lassen, wäre es so viel weniger Arbeit gewesen und auch viel günstiger. Auch würden die Dinger jetzt nicht so viel Platz im Keller wegnehmen.

Aber ehrlich? Ich liebe sie! Und nach dem Drama mit den anderen Blumen, bin ich so froh sie selbst gemacht zu haben. Es sah so schön aus, als ich den Gang entlang kam. Auch wenn ich fast mein Kleid abgefackelt hätte, es war dennoch ein Moment, den ich nie vergessen werde.




Außerdem gebe ich die Geschichte, wie ich meine Freundin darum bat, die restlichen Blüten auszustanzen, gerne weiter. Denn schaut was übrig geblieben ist. Das war eine blöde Arbeit. Sie ist dennoch noch meine Freundin :-D.


Auf den Stühlen hatten wir nun Programmhefte und Taschentücher verteilt. Hier gleich wieder vorweg: Wenn ihr ein Programmheft plant, plant es nicht pro Person. Paare nehmen nämlich nur eins mit [*Programmhefte, Programmhefte. Wer hat noch nicht, wer will noch mal?*]


  Als Ringkissen hatte ich eine Schale für 1.99€ vom Depot. Wisst ihr, wofür diese eigentlich ist?

 

Sonntag, 22. Juni 2014

Einfache Nudeln für uns

Rigatoni alla Trapanese und gegrillter Chicoréesalat für Jamie
Einfach lecker und wieder aus dem 30 Minuten Kochbuch.


 



[Laterpost]

Freitag, 20. Juni 2014

Wedding – Schmuck


Der Schmuck war für mich irgendwie so klar, dass er nicht wichtig erschien. Ich sah, noch bevor der Mann mir einen Antrag mache, bei einer lieben Bloggerin ein Foto einer Kette. Ich wusste in dem Moment, dass ich genau diese Kette kaufen werde. Ich wusste auch, dass ich sie mir nicht von meinem Mann schenken lassen werde, weil ich in meinem Herzen einen anderen Menschen spürte, als ich sie sah.

Nein, nein, kein Grund zur Scheidung. Er kennt die Person und kennt meine Gefühle. Die Rede ist von meiner besten Freundin. Der Person, mit der ich aufgewachsen bin. Die Person, die mich am längsten und damit am besten kennt.

Ich machte mich also eines schönen Juni Tages auf nach Hamburg und besuchte Tiffany & Co. Die nette Verkäuferin war so gerührt von meinem Vorhaben, dass sie mir eine Karte zur Hochzeit schrieb, in der stand, dass sie hofft, dass meine Freundin von der Geste genauso gerührt sein wird, wie sie selbst es war. Was soll ich sagen, natürlich war sie es.
 


Weiteren Schmuck gab es nicht wirklich. Meine Ohrstecker kaufte ich im Rossmann. Meine Ringe standen fest. Das war es.

Nachtrag: Die Kette bekam meine beste Freundin, die auch meine Trauzeugin war und für mich mehr eine Schwester ist, als eine Freundin. :-)